Evelin Brandt ist eine kleine, ziemlich quirlige Frau und der Name eines großen Modeunternehmens. Groß jedenfalls für Berliner Verhältnisse. In der Hauptstadt gibt es zwar viele schicke Messen. Dennoch dominieren in der Branche die Klein- und Kleinstbetriebe. 60 feste Mitarbeiter sind da schon ein Spitzenwert. Und den hat Evelin Brandt sogar in den Krisenjahren 2008 und 2009 gehalten, als die Umsätze einbrachen und die Banken kein Geld mehr gaben. Statt zu entlassen, strichen sie und ihr Lebens- und Unternehmenspartner Peter Strehlau die eigenen Gehälter. Die Geschäfte laufen längst wieder besser. Evelin Brandt will expandieren – und unabhängier von den Banken werden. Deswegen gibt das Modelabel bis Jahresende erstmals Unternehmensanleihen heraus.
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Betrachtungen aus der Praxis von "Fußball-Anleihen"
von Günter Jucho, geschäftsführender Gesellschafter, Jucho & Kollegen
In den letzten Jahren ist es für Fußballvereine der ersten und zweiten Liga interessant geworden, zur Beschaffung von zusätzlicher Liquidität eine sogenannte Fan-Anleihe herauszugeben, teils mit gutem, teils mit weniger gutem Ergebnis. Denn nicht jeder Fußballverein kann eine Anleihe herausgeben. Welche Voraussetzung muss ein Verein haben, um eine Fan-Anleihe erfolgreich platzieren zu können, wie werden die Fans erreicht, wie aber auch die Zeichner größerer Summen? Die vorliegende Betrachtung beschäftigt sich mit den wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg einer solchen Anleihe.
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Apassionatas Pferde-Shows sind in Europa seit zehn Jahren ein Begriff. Jetzt will das Unternehmen auch in Amerika Fuß fassen. Dafür braucht Unternehmer Peter Massine Geld.
Als einer der entscheidenden Faktoren für Mittelstandsanleihen gilt ein hoher Bekanntheitsgrad des Unternehmens oder seiner Marken. Geht man nach diesem Kriterium so muss einem für die Plazierung der Anleihe von Apassionata, die noch bis zum Jahresende läuft, nicht bange sein.
Denn seit fast zehn Jahren veranstaltet Apassionata Unterhaltungs-Shows in Europa, die bislang nach Unternehmensangaben knapp fünf Millionen Besucher anzogen. Präsentiert wurden vornehmlich Shows mit Dressurpferden garniert mit Lichteffekten und Musik unter romantischen Namen wie „Gemeinsam bis ans Ende der Welt“ oder „Zauber der Freiheit“.
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